2. Heidelberger Symposium Säkularer Buddhismus

Schwerpunkt Ethik

 In Zeiten der Diskussionen um Leitkultur, Wertewandel und globale Konfliktbewältigung stellt sich die Frage, was der Einzelne tun kann und soll.

Was heisst es heute, ethisch zu handeln und kommunizieren?

Was können wir aus der Geschichte der Ethik lernen und was schlägt der säkulare Buddhismus vor?

Nach Antworten auf diese Fragen wird in Vorträgen, Workshops und Diskussionen gesucht.

Im City-Retreat wird ethisches Handeln auf Basis der Vorschläge des säkularen Buddhismus in Theorie und Praxis vertieft.

Säkularer Buddhismus und Ethik

Säkularer Buddhismus als Basis einer neuen Ethik?

Vorträge Freitag 19.10.2018
City-Retreat 20.-21.10.2018

VORTRÄGE   &   CITY - RETREAT

Stephen Batchelor - Thomas Metzinger - Werner Vogd - Sylvia Wetzel - Brigitta v. Wolff-Metternich

Vorträge Freitag 19.10.2018
City-Retreat 20.-21.10.2018

Internationales Wissenschaftsforum der Universität Heidelberg

(Verschlüsselte Verbindung über Sicherheitsserver bei eveeno.de)

Referentinnen Referenten

(alphabetisch)

Stephen Batchelor

Stephen Batchelor

Dharma and Sangha in a Secular Age

 

Stephen Batchelor gilt als einer der profiliertesten Querdenker des Buddhismus und hat die Grundlagen eines säkularen Buddhismus entwickelt, der sowohl mit den zentralen Lehren des Buddha als auch mit einer modernen Weltsicht vereinbart ist. Seine Übersetzung, Analyse und Interpretation der ältesten buddhistischen Texte waren die Basis dafür, die zentralen Lehren des Buddha, den Dharma, mit einer säkularen, modernen Weltsicht zu vereinbaren.

Die Lehre des historischen Siddharta Gautama wandelt sich dadurch von einem historisch bedingten dogmatischen Glaubenssystem zu einer lebenslangen Praxis, einer hierarchie-kritischen, erfahrungsbasierten und ethischen Orientierung für ein authentisches Leben in dieser Welt.

Er war viele Jahre buddhistischer Mönch in der tibetischen und koreanischen Zen-Tradition. Er vermittelt die Praxis des Buddhismus und seine ethische Dimension in zahlreichen Retreats und Vorträgen weltweit zusammen mit seiner Frau Martine Batchelor, mit der er in Frankreich lebt.

Gabriela Frey

Gabriela Frey

Buddhismus für Europa und für Frauen
Die Arbeit im Europarat und auf EU-Ebene

 

 

Gabriela Frey, Repräsentantin der Europäischen Buddhistischen Union EBU im Europarat und bei der EU. Seit 1989 parlamentarische Assistentin deutscher Abgeordneter im Europäischen Parlament in Straßburg.

Sie war Mitinitiatorinnen des Europäischen Netzwerks buddhistischer Frauen, ist Delegierte von Sakya Kalden Ling in der DBU, sowie Delegierte und Gründerin von Sakyadhita France in der EBU.

Andrea Kuppe

Andrea Kuppe

Ich!? Wir!? Einzigartigkeit und Nicht-Getrenntheit leben

Ein Projektbericht aus der „Stadtpraxis“ + Workshop zum Vortrag

 

Andrea Kuppe studierte Germanistik, Soziologie, Philosophie und Psychologie in Mainz. Sie arbeitet im IT-Bereich als technische Redakteurin und schreibt Bedienungsanleitungen z.B. für Software. Den Dhamma sieht sie als eine Bedienungsanleitung für das menschliche Bewusstsein. Sie praktiziert in der Tradition des Theravada (Ayya Khema, Sylvia Kolk).

Sie leitet Kurse in der Tradition der Buddhistischen Stadt-Praxis von Sylvia Kolk, und ist Mitorganisatorin einer seit 2014 existierenden Veranstaltungsreihe, die sich mit dem Zusammenspiel von buddhistischer Praxis und gesellschaftlicher Verantwortung beschäftigt. Über diese beiden Projekte “Stadt-Praxis” und “Flügelschlag” wird sie berichten.

Michael Radich

Michael Radich

Was hat der Buddha wirklich gesagt und gelehrt?

Eine Bestandsaufnahme aus philologischer Sicht

 

Michael Radich promovierte in Harvard und ist Professor für buddhistische Studien an der Universität Heidelberg. Davor lehrte er an der Victoria University of Wellington in seiner Heimat Neuseeland und an der Universität Hamburg.

Er erforscht, wie sich buddhistische Ideen und Dogmen im Laufe der Jahrhunderte gewandelt haben, wenn sie auf andere Kulturen trafen. Seine Forschung geht der für den säkularen Buddhismus wichtigen Frage nach, ob und wie es möglich ist, Aussagen aus buddhistischen Texten z.B. dem historischen Buddha oder Anderen zuzuschreiben.

Für diesen Zweck hat er eine Software eine Online-Datenbank ” (TACL und CBC@) entwickelt, um Texte auf Argumente und Beweise besser verfolgen zu können.

Ursula Richard

Ursula Richard

Es ist ein Riss in allen Dingen, so kommt das Licht hinein

Die Krise buddhistischer Institutionen und Gemeinschaften als Chance

 

Ursula Richard ist Verlegerin der edition steinrich (u.a. von Büchern Stephen Batchelors), Autorin und Übersetzerin vieler Bücher von Thich Nhath Hanh. Sie war langjährige Chefredakteurin von „Buddhismus Aktuell“, dem Magazin der Deutschen Buddhistischen Union.

Seit mehr als 30 Jahren ist sie auf buddhistisch-meditativen Pfaden unterwegs und zunehmend an transkonfessionellen Ansätzen und Übungswegen interessiert. Sie lebt in Berlin und Wald/bei Zürich.

 

Harald Walach

Harald Walach

Ist Kultur des Bewusstseins Privatsache?

 

Harald Walach hat Psychologie und Philosophie studiert und ist Professor an der Medizinischen Universität Poznan, Polen und in Witten-Herdecke (Philosophische Grundlagen der Psychologie) und war bis 2016 Professor für Forschungsmethodik an der Europa-Universität Viadrina.

Er ist seit über 30 Jahren Zen-Praktizierender.

Neben dem Schwerpunkt Komplementärmedizin und Achtsamkeit ist ein Schwerpunkt seiner Arbeit das Verhältnis von äußerer Empirie d.h. wissenschaftlicher Erfahrung und innerer, das heißt persönlicher Erfahrung. Anders ausgedrückt: Was ist das Verhältnis von Einzelnem und Allgemeinem, Persönlichem und Öffentlichem?

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Programm 2019

Freitag 22.11.2019

9:00 - 10:00 Anmeldung

10-19:00 Vorträge, Austausch, Workshop

 

19:00 Ende des Programms und Get together

 

Samstag 23.11.2019

8:00 – 19:00 City-Retreat mit Stephen Batchelor zum Thema Gemeinschaft

Meditation, Vorträge, Diskussionen, Übungen , gemeinsames Mittagessen (Vortragsprache verständliches Englisch, Unterstützung bei Übersetzung durch Teilnehmer gegenseitig)

Sonntag 24.11.2019

8:00 – 14:00 Tag 2 des Retreats

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Anfahrt

Veranstaltungsort

Internationales Wissenschaftsforum der Universität Heidelberg (IWH)

Hauptstraße 242 69117 Heidelberg Deutschland Die Buddha-Stiftung dankt dem internationalen WIssenschaftsforum für die Überlassung der Räume.

Anfahrt

Bahn

Mit der S-Bahn vom Hauptbahnhof (S1 Fahrtrichtung Osterburken, S2 Fahrtrichtung Mosbach) bis Haltestelle S-Bahnhof Altstadt (ehemals Haltestelle Karlstor) fahren (4 Minuten). Von dort Fußweg zum Wissenschaftsforum (3 Minuten). Die S-Bahn fährt ca. jede halbe Stunde. Alternativ vom Bahnhofsvorplatz mit der Buslinie 33 (Richtung Köpfel) bis zur Haltestelle Neckarmünzplatz oder S-Bahnhof Altstadt (ehemals Haltestelle Karlstor). Fahrzeit ca. 17 Minuten. Von dort beträgt der Fußweg zum Wissenschaftsforum 4 Minuten.

Auto

Parken in der Altstadt ist nur in Parkhäusern möglich. Die nächste PKW-Abstellmöglichkeit die kostenpflichtige Tiefgarage P 13 (Karlsplatz/Rathaus; 17,50 € Tagessatz) in 3 Gehminuten zum Wissenschaftsforum und P 12 (Kornmarkt/Schloss; 13,50 € Tagessatz). Von dort beträgt der Fußweg zum Wissenschaftsforum 5 Minuten.

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