2. Heidelberger Symposium Säkularer Buddhismus und Ethik 19.-21.10.2018

N E U

Zusätzlicher Vortrag von

Thomas Metzinger

Achtsamkeit und mentale Autonomie:  Gibt es eine säkulare Ethik des inneren Handelns?

Was tun !

Säkularer Buddhismus als

Basis einer ethischen Lebenspraxis?

 

 

 

VORTRÄGE   &   CITY - RETREAT

Stephen Batchelor

Thomas Metzinger

Werner Vogd

Sylvia Wetzel

Brigitta-Sophie v. Wolff-Metternich

 

 

VORTRÄGE

Freitag  19.10.2018

 

CITY-RETREAT

Stephen Batchelor

Samstag und Sonntag  20.-21.10.2018

Internationales Wissenschaftsforum der Universität Heidelberg

 

(Verschlüsselte Verbindung über Sicherheitsserver bei eveeno.de)

Informationen zum Programm und zur Anmeldung

Referentinnen Referenten

(alphabetisch)
Stephen Batchelor

Stephen Batchelor

Publizist und Lehrender

Stephen Batchelor den Begriff des säkularen Buddhismus als Lebenspraxis durch seine Studien entwickelt und in zahlreichen Büchern dargelegt, zuletzt in „Jenseits des Buddhismus“, davor u.a. „Buddhismus für Ungläubige“

Er war viele Jahre buddhistischer Mönch in der tibetischen und koreanischen Zen-Tradition.

Stephen Batchelor vermittelt den Buddhismus und seine ethische Dimension als säkularen Weg in zahlreichen Retreats und Vorträgen weltweit zusammen mit seiner Frau Martine Batchelor, mit der er in Frankreich lebt.

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Thomas Metzinger

Thomas Metzinger

Lehrstuhl für Philosophie Universität Mainz

Thomas Metzinger ist ein deutscher Philosoph und Professor für theoretische Philosophie an der Universität Mainz.

Seine Hauptarbeitsgebiete sind die Philosophie des Geistes, die Wissenschaftstheorie der Neurowissenschaften und die Neuroethik. Metzinger gilt als einer der Philosophen, die am stärksten den Austausch der Philosophie mit den Neuro- und Kognitionswissenschaften suchen. So beschäftigt er sich etwa mit der philosophischen Interpretation der Suche nach neuronalen Korrelaten des Bewusstseins.

Im Jahr 2014 veröffentlichte er mit Der Ego-Tunnel eine Darstellung seiner Theorie, die den Anspruch erhebt, für Interessierte außerhalb der akademischen Philosophie und Wissenschaft zugänglich zu sein. In diesem Buch diskutiert er darüber hinaus die ethischen, kulturellen und sozialen Konsequenzen der Bewusstseinsforschung und ihrer Ergebnisse.

Ein weiterer Arbeitsbereich Metzingers ist die angewandte Ethik. Dort versucht er Ergebnisse der Anthropologie und der Philosophie des Geistes auf moraltheoretische Debatten anzuwenden. So entstand unter der Leitung von Thomas Metzinger ein zweisprachiges Webportal für Neuroethik. Er ist ferner Initiator und Koordinator der MIND-Group, einer Gruppe von interdisziplinären Wissenschaftlern und Philosophen mit dem Ziel der Zusammenführung und gegenseitigen Ergänzung empirischer und philosophischer Ansätze bei der Erforschung des Bewusstseins.

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Werner Vogd

Werner Vogd

Lehrstuhl für Soziologie der Universität Witten-Herdecke

Werner Vogd forscht und publiziert mit seinem Team als Lehrstuhlinhaber der Fakultät für Kulturreflexion – Studium fundamentale (Lehrstuhl für Soziologie) mit Schwerpunkt Kultur- und Wissenssoziologie sowie politische Soziologie.

Schon in seiner Promotion wurde das Thema beleuchtet, wie die biologischen und philosphischen Vorstellungen der menschlichen Erkenntnismöglichkeiten mit denen des Buddhismus korrespondieren, insbesondere auch im Hinblick auf die Ethik.

Zahlreiche Publikationen zu Systemtheorie, Gesellschaft und Buddhismus. Aktuelles Forschungsprojekt ist eine Untersuchung zum Buddhismus im Westen mit der Frage, wie Menschen , die sich zu einem buddhistischen Praxisweg verpflichten dies mit modernen Lebensweisen in Einklang bringen können.

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Sylvia Wetzel

Sylvia Wetzel

Publizistin und Lehrende

Sylvia Wetzel studierte Politikwissenschaft in Heidelberg und engagierte sich früh in der Frauenbewegung. Nach buddhistischen Studien unterschiedlicher Richtungen war sie Wegbereiterin eines feministischen Ansatzes bei der Interpretation der buddhistischen Lehre.

Für viele Frauen und Männer war Sie Wegbereiterin für die Beschäftigung und kritische Auseinandersetzung mit dem Buddhismus.

Seit 1984 ist Sie im Beirat und als Sprecherin der Deutschen Buddhistischen Union (DBU) aktiv.

Zahlreiche Publikationen, Meditationskurse und Vorträge in Deutschland und Spanien.

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Brigitta-Sophie von Wolff-Metternich

Brigitta-Sophie von Wolff-Metternich

Philosophisches Seminar der Universität Heidelberg

Brigitta-Sophie von Wolff-Metternich studierte Philosophie, Mathematik und Germanistik an der Universität Bonn und Genf, sie promovierte über Kant.

Ihre Forschungstätigkeit hat den Schwerpunkt Ethik (Applikationsproblematik, Begriff der Menschenwürde), sie lehrt am Philosophischen Seminar der Universität Heidelberg.

Dort ist sie u.a. für das ethisch-philosophische Grundlagenstudium zuständig.

Zahlreiche Publikationen u.a. zum Thema Sterben und Menschenwürde, Autonomie am Lebensende oder den Grenzen der Moral.

Sie ist Mitglied im „Interdisziplinären Forum für Biomedizin und Kulturwissenschaften“ (IFBK) und Mitglied im Ethikbeirat am Universitätsklinikum Heidelberg.

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Programm 2018

(Änderungen vorbehalten)

Freitag 19.10.2018

(Alle Vorträge 45 Minuten und 15 Minuten Diskussion)

9:00 - 10:00 Anmeldung

10:00 - 10:30 Begrüssung und Einführung

 

10:30 - 11:30 Brigitta-Sophie v. Wolff-Metternich

Kann Ethik selbst praktisch sein?
Verhältnis von Theorie und Praxis in Ethik und Moralphilosophie

11:30 - 12:30 Werner Vogd

Ethik in Wissenschaft und Buddhismus: Erkenntnis – Wahrheit – Toleranz

12:30 - 13:30 Mittagspause mit Snack

 

13:30 - 14:30 Sylvia Wetzel

Ethik im Buddhismus: denken – reden – handeln

14:30 - 16:00 Sylvia Wetzel

Workshop Achtsame Kommunikation

16:00 - 16:30 Kaffeepause

 

16:30 - 17:30 Thomas Metzinger

Achtsamkeit und mentale Autonomie: Gibt es eine säkulare Ethik des inneren Handelns?

17:30 - 18:30 Stephen Batchelor

Ethisch Handeln: säkularer Buddhismus als Gebrauchsanleitung für jeden Tag (Vortragsprache verständliches Englisch; Digitale Online-Übersetzung od. Unterstützung bei Übersetzung durch Teilnehmer gegenseitig)

18:30 - 19:15 Abendessen

19:15 - 20:15 Podiumsdiskussion der Referenten

Was tun!  Hat Ethik noch eine Zukunft?

Im Anschluss Get together in der Villa oder im Garten

Samstag 20.10.2018

8:00 – 19:00 City-Retreat mit Stephen Batchelor Vorträge, Diskussionen, Übungen zur ethischen Lebenspraxis, gemeinsames Mittagessen (Vortragsprache verständliches Englisch; Digitale Online-Übersetzung od. Unterstützung bei Übersetzung durch Teilnehmer gegenseitig)

Sonntag 21.10.2018

8:00 – 14:00 City-Retreat mit Stephen Batchelor Vorträge, Diskussionen, Übungen zur ethischen Lebenspraxis, gemeinsames Mittagessen

(Verschlüsselte Verbindung über Sicherheitsserver bei eveeno.de)

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Anfahrt

Veranstaltungsort

Internationales Wissenschaftsforum der Universität Heidelberg (IWH)

Hauptstraße 242 69117 Heidelberg Deutschland Die Buddha-Stiftung dankt dem internationalen WIssenschaftsforum für die Überlassung der Räume.

Anfahrt

Bahn

Mit der S-Bahn vom Hauptbahnhof (S1 Fahrtrichtung Osterburken, S2 Fahrtrichtung Mosbach) bis Haltestelle S-Bahnhof Altstadt (ehemals Haltestelle Karlstor) fahren (4 Minuten). Von dort Fußweg zum Wissenschaftsforum (3 Minuten). Die S-Bahn fährt ca. jede halbe Stunde. Alternativ vom Bahnhofsvorplatz mit der Buslinie 33 (Richtung Köpfel) bis zur Haltestelle Neckarmünzplatz oder S-Bahnhof Altstadt (ehemals Haltestelle Karlstor). Fahrzeit ca. 17 Minuten. Von dort beträgt der Fußweg zum Wissenschaftsforum 4 Minuten.

Auto

Parken in der Altstadt ist nur in Parkhäusern möglich. Die nächste PKW-Abstellmöglichkeit die kostenpflichtige Tiefgarage P 13 (Karlsplatz/Rathaus; 17,50 € Tagessatz) in 3 Gehminuten zum Wissenschaftsforum und P 12 (Kornmarkt/Schloss; 13,50 € Tagessatz). Von dort beträgt der Fußweg zum Wissenschaftsforum 5 Minuten.

(Verschlüsselte Verbindung über Sicherheitsserver bei eveeno.de)