ReferentInnen und Autoren

 

 (noch im Aufbau)

Stephen Batchelor

 

STEPHEN BATCHELOR gilt als einer der profiliertesten Querdenker des Buddhismus und hat die Grundlagen eines säkularen Buddhismus entwickelt, der sowohl mit den zentralen Lehren des Buddha als auch mit einer modernen Weltsicht vereinbart ist. Seine Übersetzungen, Analyse und Interpretation der ältesten buddhistischen Texte waren die Basis dafür, die zentralen Lehren des Buddha, den Dharma, mit einer säkularen, modernen Weltsicht in Einklang zu bringen.

Er war viele Jahre buddhistischer Mönch in der tibetischen und koreanischen Zen-Tradition. Er vermittelt die Praxis und Ethik des Buddhismus in Retreats und Vorträgen weltweit zusammen mit seiner Frau Martine Batchelor, mit der er in Frankreich lebt.

Ursula Baatz

 

URSULA BAATZ ist promovierte Philosophin mit Lehraufträgen an der Uni Wien, war Wissenschafts- und Religionsjournalistin bei Radio Ö1 und ist  Mitherausgeberin der poly-log-Zeitschrift für interkulturelles Philosophieren. Soziale Gerechtigkeit und Anerkennung der Unterschiede sind für sie Schlüssel für ein friedliches Zusammenleben.

Sie ist Zen-Praktierende seit über 4o Jahren und überzeugt, dass religiöse Mehrsprachigkeit neue Wege der Spiritualität öffnen kann. Sie ist beeinflusst von  Menschen, die nicht dogmatisch agieren wie z.B. dem Jesuit und Zen-Lehrer Hugo Lassalle, der Dalit-Aktivistin Ruth Manorama, dem muslimische Reformdenker Ali Asghar Engineer, und den Menschen, die an den „grassroots“ ihr Leben einsetzen für eine bessere Welt. 

Stefan Bauberger

 

STEFAN BAUBERGER ist Zenmeister, Jesuit und spiritueller Leiter des Nordwald-Zendo im Bayerischen Wald. Der promovierte Physiker und Professor für Naturphilosophie leitet an der Universität München das Institut für philosophische Grenzfragen der Physik und Biologie. Seine Schwerpunkte sind philosophische und ethische Fragen zu künstlicher Intelligenz und Digitalisierung und Menschenbild, sowie das Verhältnis von religiöser und naturwissenschaftlicher Erkenntnis.

Er ist Autor zahlreicher Publikationen, zuletzt von „Glück ohne Ratgeber-Eine Philosophie des Gelingens“.

Robert Ellis

 

ROBERT ELLIS ist ein Philosoph, Schriftsteller und Meditationslehrer. Er hat eine Reihe von Büchern über den Mittleren Weg verfasst, verstanden als ein Urteilsprinzip, das uns auf unsere eigene Erfahrung verweist, indem es verabsolutierende Gegensätze vermeidet. Er hat die Middle Way Society gegründet, um Praxis des so verstandenen Mittleren Weges zu unterstützen.

Er ist promovierter Philosoph und hat ein Cambridge B.A. in Orientalistik und Theologie. Er hat eine langjährige buddhistische Praxis und war früher Mitglied der buddhistischen Gemeinschaft Triratna. Er hat sich nie mit den einschränkenden Annahmen einer bestimmten Disziplin oder Tradition zufrieden gegeben und orientiert sich streng nach pragmatischen Standards.

Winton Higgins

 

Winton Higgins ist ein australischer Meditationslehrer für die Sydney Insight Meditators und drei angeschlosene Sanghas. Er begann 1987 mit der Dharma-Praxis und lehrt seit 1995 Einsichtsmeditation, auch auf Retreats.

Die Buddhastiftung arbeitet gemeinsam mit Winton am Aufbau das weltweiten säkularen buddhistischen Netzwerks. Sein Arbeitsbuch zu Stephen Batchelors Grundlagenwerk „Jenseits des Buddhismus“ wird von der Buddhastiftung auf Deutsch herausgebracht.
Weitere Beiträge zum Dharma von ihm sind erschienen im Journal of Global Buddhism und unter secularbuddhism.org.nz/Ressourcen/Dokumente/#wh.

Er arbeitet an der School of International Studies, University of Technology in Sydney.

www.wintonhiggins.org

 

Tsunma Konchok Jinpa Chodron

 

JINPA CHODRON war Psychotherapeutin in eigener Praxis bevor sie in der Zen-Tradition ordinierte. Nach ihrem Abschied aus dem Kloster arbeitet sie mit Alten und Sterbenden und engagiert sich im buddhistischen Frauennetzwerk Sakyadhita.

Nach einigen Jahren Klosterleben in der tibetischen Tradition zieht sie alleine ins ehemalige Kapuzinerkloster Radolfzell am Bodensee, wo sie bis heute wirkt. Dort lehrt sie Buddhismus für jedermann und engagiert sie sich in lokalen Projekten zum interkulturellen und interreligiösen Dialog und grenzüberschreitend mit Friedensbewegungen der Schweiz und Österreichs.

Akincano Weber

 

AKINCANO WEBER kam zunächst zur Meditation über den christlichen Kontext bevor er sich dem Soto-Zen zuwandte. In den 80er-Jahren wurde er Mönch in der Tradition des frühen Buddhismus in Thailand, ab 1998 im Kloster Dhammapala in der Schweiz.
Er ist Meditationslehrer Dhamma-Lehrer sowie Mitbegründer und Dozent des Bodhi College.

Ab 2001 folgte seine Ausbildung in buddhistischer Psychotherapie und Focusing in England. Im Frühjahr 2005 legt er nach 20 Jahren sein Ordensgewand ab und widmet sich seither seiner Lehrtätigkeit und Dialogischer Prozessarbeit. Neben Meditation und Studien beschäftigt er sich kontinuierlich mit westlicher und buddhistischer Psychologie und ihrer Rolle im kontemplativen Leben.