Oft sieht man eine lachende, dicke Buddhafigur. War das der Buddha?

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Hotei (jap.) oder Budai (chin.), wird auch als lachender Buddha oder Glücksbuddha bezeichnet.

Ein Mönch, nicht Buddha

Der Legende nach lebte Budai im 10. Jhd. zu Zeiten des Chan-(Zen)-Buddhismus in China als wandernder Bettelmönch.

Sein Kennzeichen ist die gute Laune und sein gefüllter Almosen-Sack. Obwohl er nichts besass hat er seine Almosen mit anderen geteilt.

Er gilt deshalb als ein Symbol der Selbstgenügsamkeit.

Mit dem Zen-Buddhismus gelangte die Figur von China nach Japan. Dort ist sie bekannt als Hotei und wird als Glücksgott verehrt. Er war Motiv für viele klassische Gemälde.

Heute ist oft nicht mehr viel von seinem buddhistisch-mönchischen Ideal übrig, wenn er in China-Restaurants als fürs Essen wirbt.