Die vier Grundlagen der Achtsamkeit (Pali: satipatthana),  auch Sammelpunkte oder Übungsfelder der Achtsamkeit genannt, sind sie eine Anleitung unsere Aufmerksamkeit auf vier Bereiche unseres Körpers bzw. Geistes gezielt zu lenken. Diese Bereiche stellen den Kern der Vipassana-Meditation bzw. Achtsamkeits-Meditation dar, welche in Buddhas Lehrrede (Satipatthana Sutta) dargelegt wird.
Diese vier Bereiche, die sich der Übende / Meditierende vergegenwärtigen bzw. “betrachten” soll sind:
Körper (rupa)
Vergegenwärtigung der körperlichen Empfindungen, v.a. des Atems, der Körperhaltungen, Wahrnehmungen der Empfindungen im bzw. mit dem Körper
Gefühle (vedana)
Der Begriff Gefühle bezieht sich hier nur  auf u
nsere Reaktionen auf das, was wir erfahren, wahrnehmen oder empfinden, d.h. angenehm, unangenehm, oder neutral (weder angenehm noch unangenehm). Diese Reaktionen tauchen auf und begleiten unsere Wahrnehmung, wenn wir etwas sehen, hören, schmecken, berühren und denken etc.
Bewusstsein oder Geist (citta)
Vergegenwärtigung des Geistes und dessen wechselnder Zustände, d.h. das nicht-reaktive Gewahrsein der eigenen Geisteszustände. Es ist die
Beobachtung der ständigen Veränderung des Bewusstseins, d.h. der Gedanken, unserer geistigen Zustände, Launen.
Geistesobjekte (dhammas)
Vergegenwärtigung der Phänomene als Objekte des Geistes, womit alle Elemente des direkt erlebten Lebens eingeschlossen sind, diese finden sich in Form von Listen in Gotama’s Lehre wieder. Das fängt mit den fünf Hindernissen an und geht über Gefühle bis zu den vier Aufgaben (vier edle Wahrheiten).
Die Lehre will uns dabei unterstützen, diese vier Bereiche unserer Erfahrungen zu hinterfragen in Bezug auf Vergänglichkeit, Dukkha und bedingtes Entstehen (“Ich-Losigkeit”). Das bewusste Wahrnehmen dieser Eigenschaften in unserem Leben ist ein zentraler Aspekt auf Weg zum Erwachen.