Das Wort Buddhismus ist ein Ausdruck, der von westlichen Gelehrten im 19. Jahrhundert geprägt wurde. In den buddhistischen Texten in Pali, Sanskrit, Chinesisch oder Tibetisch gibt es dieses Wort nicht. Dort wird  für die Lehre des Buddha das Wort Dharma benützt. Menschen, die sich als BuddhistInnen bezeichnen benützen deshalb oft lieber für ihren buddhitischen Lebensweg den Begriff Dharma-Praktizierende. Im allgemeinen Sprachgebrauch versteht man unter Buddhismus die gesamte Lehrtradition (Texte, Lehrer) und Praxis der buddhistischen Lehre (Laien, Mönche/Nonnen).