“Eine säkulare Form des Buddhismus breitet sich im Westen aus und droht, sich von der traditionellen Lehre abzuspalten. Die Achtsamkeitsbewegung ist Teil davon”. Das sagt der Deutschlandfunk in seinem Bericht über den Kongress an der Universität Hamburg “Buddhism in Dialogue with Contemporary Societies (Buddhismus im Dialog mit der Gesellschaft)” am 20.6.2018.

Gehört der Buddhismus zu Deutschland?

Das hat die Organisatorin des Kongresses, Dr. Carola Roloff gefragt in einem Artikel zum Kongress in “Buddhismus aktuell“. Sie ist buddhistische Nonne in der tibetischen Tradition und setzt sich für einen aufgeklären Buddhismus ein.

Die Lehre von Karma und Wiedergeburt sollte nicht mehr zentral sein im Buddhismus. Das sagte Christof Spitz in seinem Vortrag. Er war Übersetzer des Dalai Lama. Karma und Wiedergeburt sei vor allem eine Frage des Glaubens, nicht zu beweisen und zur Kultur des alten Indien gehörend.

Zum säkularen oder aufgeklärten Buddhismus hielt der Mönch Biklkhu Bodhi, anerkannter Übersetzer einer zeitgemässen Übersetzung des Palikanon, einen Vortrag, der für Diskussion sorgte.

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