Der dicke, lachende „Glücks-Buddha“

Von Buddha-Stiftung

Veröffentlicht 4. Januar 2019

Oft sieht man eine lachende, dicke Buddhafigur wie oben, z.B. im Chinarestaurant oder in Asien. War das der Buddha?

Hotei

Es ist Hotei (jap.) oder Budai (chin.). Er wird fälschlicherweise auch als „lachender Buddha“ oder „Glücksbuddha“ bezeichnet.

Der Legende nach lebte Budai im 10. Jhd. zu Zeiten des Chan-(Zen)-Buddhismus in China als wandernder Bettelmönch.

Sein Kennzeichen sind die gute Laune und sein gefüllter Almosen-Sack. Obwohl er nichts besass, hat er seine Almosen mit anderen geteilt.

Er gilt deshalb als ein Symbol der Selbstgenügsamkeit.

Mit dem Zen-Buddhismus gelangte die Figur von China nach Japan. Dort ist sie bekannt als Hotei und wird als Glücksgott verehrt. Er war Motiv für viele klassische Gemälde.

Heute ist oft nicht mehr viel von seinem buddhistisch-mönchischen Ideal übrig, wenn er in China-Restaurants als fürs Essen wirbt.

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